Frau versteckt Passwörter in Ihrer Muschie.

Donnerstag 8. Oktober 2009 von Matti

Nur durch diese Überschrift ist zu erklären, warum tausende User von Email-Konto Opfer einer Fisting-Attake geworden sind:

[via http://www.cynamite.de]

Das gute alte ZDF hat also offensichtlich Phisching mit Fisting verwechselt. Zugegeben das kann passieren, aber natürlich darf es erlaubt sein zu hinterfragen, wie der Redakteur der heute Sendung ausgerechnet auf diesen Begriff gekommen ist. Spielt da etwa eine besondere Vorliebe mit? Und wenn ja, ist das eine reine Privatveranstaltung oder zahle ich mit meinen GEZ-Gebühren auch einen Teil davon. Habe ich dann nicht ein anrecht mitzumachen?

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Das Geschäft mit der Angst

Montag 5. Oktober 2009 von N0stradamus

Vor vielen Jahren waren es Aliens, die uns entführen. Später entwickelte sich eine Subkultur der Aliens, die uns direkt auf der Erde angreifen könnten. Später war es das Ozonloch, was uns verbrennen könnte. Und nachdem sich dieses nun wieder schloss nennen wir es KLIMAWANDEL – Aaaahhh.

Der Klimawandel könnte uns irgendwann ertränken. Gammastrahlen waren es nur kurz, denn das konnte der Mensch nicht richtig greifen. Jede einzelne Geschichte könnte man sogar als Sommerloch-Story bezeichnen. Aber diese Geschichten gehen weit über das Loch hinaus. Es ist eine perfide Art der Medien sich selbst zu verkaufen. Und das alles im Konjuktiv. Es könnte, wenn es wöllte, es müsste aber kein muss.

Selbst die Traumfabrik arbeitet damit. Independence Day spielte, als Beispiel, das 10-fache der Kosten wieder ein. Warum? Weil jeder sehen wollte wie die Ängste mit Hilfe von Will Smith ausgetrieben wurden.

Es gibt sogar ein Genre, was durch die Angst beim Menschen lebt. Der beste Horrorfilm ist jener, welcher der Mensch auch glaubt. Wie sonst könnte Alfred Hitchcock mit “Die Vögel” etc. so einen Erfolg haben?

Selbst President Bush erkannte, dass man mit der Ur-Angst Geld verdienen kann. Stell Dir vor Deine Rüstungsindustrie will nicht richtig in die Gänge kommen. Was benötigt man? Einen Krieg. Dafür benötigt man aber einen Grund. Dieser Grund ist schnell gefunden, wenn man nur 2 Flugzeuge und eine Luft-Bodenraktet hat. Klar, man muss dem Menschen nur noch erklären, dass die Rakete ebenfalls ein Flugzeug ist. Alle Amerikaner wurden in ihren Ur-Ängsten bestätigt, da sie damit das erste Mal in der Geschichte des Landes auf eigenem Grund “angegriffen” wurden. Nun sagt man einfach, dass diese Terrororganisation die jeder hasst daran Schuld ist und beheimatet diese in… Afghanistan. Leitfaden zum Geldes also: Angst->Bestätigung durch Medien->Bekämpfung->Geld

Nun, sei es drum. Dass der Mensch zunächst alles glaubt, was er liest ist klar. Nein halt. Der Mensch glaubt es nicht, wenn er es nur einmal liest. Wenn er es aber auf jeder Zeitung/Zeitschrift liest, auf Arbeit geht und selbiges im Radio hört dann nach Hause kommt und es im RTL Exclusiv sieht, dann glaubt er es. Dann geht er auch auf Google und sucht nach der bösen Meldung. Und auch das Internet ist gefährlich, wenn es um Verbreitung von Unsinn geht.

So kommt es eben dazu, dass man sofort von einer Pandemie spricht, wenn Grippeviren von ganz weit her kommen. Logisch. Eine Pandemie ist ja auch eine Länder- oder Kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit. Wenn also einer in Mexico, einer auf Malle und einer in Deutschland husten und grunzen, dann hat man eine Pandemie alá Schwein. Und weil man die Hintergründe der Schweinegrippe nicht genau kennt, und das aus den Medien auch nicht rausbekommt, hat man Angst, sich mit dem unbekannten anzustecken. Da werden sofort Kindergärten geschlossen, Betriebe desinfiziert und man soll auf einmal anders husten und niessen. Letzteres ist zumindest eine Anweisung von meinem Chef. Seit die H1N1 Viren Deutschland überfluten und jeder einen kennt, der einen kennt, der derzeit krank ist, sollen wir in die Armbeuge niessen.

Dass in Deutschland (!) allein 5000 Menschen an der Grippe ohne Schwein sterben, verkauft sich nicht wirklich gut. Wie auch? Eine Grippe ist nichts aussergewöhnliches. Es ist Fieber, Übelkeit und sonstiges. Aber halt, die Schweinegrippe ist das gleiche. Auch Logisch. Denn auch diese mediale Grippe ist letzten Endes nicht mehr als die Otto-Normal-Grippe im Speckmantel.

Gottseidank gibt es den Springerverlag. Nicht nur die BILD berichtet über diese Grippe, sondern auch Spiegel, Die Welt und diverse regionalen Zeitschriften berichten somit über H1N1. Interessant dabei ist, wer alles auf den zug mit aufspringt. Sagrotan – seines Zeichens ein Reinigungsmittelhersteller – bekämpft nun auch die Schweinegrippe-Viren wie aus der neuesten Werbung zu entnehmen ist.

Fazit aus dem Getippe: Glaubt nicht alles, was ihr lest und hinterfragt alles. Es muss nichts falsch an der Meldung sein, aber es braucht auch nichts richtig zu sein, was Euch vorgegaukelt wird.

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Immer weniger Mehr-Haber

Mittwoch 24. Juni 2009 von N0stradamus

Laut Merrill Lynch und Capgemini gibt es in den USA die meissten Mehr-Haber, die jetzt weniger haben.

Unglaublich aber wahr. In Deutschland hingegen gibt es zwar auch weniger Mehr-Haber als im letzten Jahr, aber nicht so wenige viele wie über dem großen Teich.

Diese Meldung geht nun um die Welt und ich frage mich: “Na und?”

Ein fünftel der Millionen sind einfach weg. Aber wohin? Irgendwer muss sich doch haben.

Die Zentrale der Macht bittet also die gesamte Leserschaft, das Geld wieder auf das Konto von Matti zu geben, damit er es dann in Ruhe an die Reichen zurückgeben kann.

Oder noch besser. Schickt es einfach an mich.

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Hornauer entdeckt das Internet.

Donnerstag 18. Juni 2009 von Matti

Diesen Artikel wollte ich gestern posten, aber irgendwie bin ich davon abgekommen, aber da es eine Fortsetzung gibt komme er hier nun doch, auch wenn er nicht mehr tagesaktuell ist:

Thomas G. Hornauer. Ein Name bei dem Meidenkenner zusammen zucken. Wer Ihn nicht kennt, der hat einiges verpasst. Und damit meine ich nicht die Erotikfilmchen, die er eine Zeitlang produziert hat.

Er ist der Produzent, Besitzer… nein eigentlich ist er der Gott des ehemaligen TV Senders Kanal Telemedial. Einem Sender der eine solche Energie ausstrahlt, das selbst die Kollen von Astro TV dem nicht nachkommen.

Da spielt es auch keine Rolle, das er schon lange keine Sendelizenz mehr hat.  Er ist dennoch in vielen Medien präsent. Und nun entdeckt er ein neues Medium, das Internet und stolpert dabei natürlich auch über seine Kritiker.

Nun hat der Medienjournalist Stefan Niggemeyer im Juli letzten Jahres einen Bericht über den Herrn Hornauer verfasst. Und über diesen ist Herr Hornauer bei seinen ersten Internetversuchen gestolpert. Als Meidenfachmann weiß der Herr Hornauer natürlich wie er gegen diese Kritik vorgehen muss.

Den Artikel hierzu gibt es hier zu lesen. Und die Nomierung für den Comedy-Preis wird auch schon in den Komentaren gefordert und die Zentrale der Macht vergibt das Prädikat besonders sehens- und lesenswert.

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Lieber Stern,

Mittwoch 11. März 2009 von Matti

natürlich hast Du mit deinem Artikel “Das Internet verplappert sich” Recht. Das Web 2.0 Internet zeigt in Zusammenhang mit dem Amoklauf von Winnenden. Natürlich gibt es immer wieder Menschen die ein Ereignis wie das heutige ausnutzen um User auf Ihren Content hinzuweisen. Auch wenn es vielleicht total am Thema vorbei ist.

Aber jeder mündige Bürger, sollte sich über die Quelle die er zur Recherche nuzt bewusst sein. Man kann das Web 2.0 nicht einfach so verteufeln, nur weil es eine direkte Konkurenz zu den Printmedien ist.

Außerdem nutzen doch gerade die Zeitschriften und Zeitungen oft das Internet für Recherchen. So wurden doch Einwohner der Stadt Winnenden von Euch oder den anderen “seriösen” Medien befragt. Und ausfindig gemacht habt Ihr sie auch über das Internet.

Und einige nutzen Twitter sogar um wieder Ihre Meinung zu machen. [Danke an das Bildblog]  Zugegeben, ihr seit sicher nicht so provozierend wie die Bildzeitung, aber auch Ihr seit schließlich nicht perfekt.

Aber im Kampf um die wenigen Anzeigengelder muss man die Konkurenz ja schlecht schreiben, damit man selbst mehr vom geringer werdenden Werbeetat der Wirtschaft abbekommt. Also irgendwo kann ich Euch auch ein bißchen verstehen.

Gruss

Der Matti

PS: Ich habe noch alte Tagebücher im Keller gefunden. Habt Ihr nicht interesse.

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Bundesvisiongrabschcontest

Samstag 14. Februar 2009 von Matti

Musikalisch haben wir ja schon vor ein paar Wochen auf die Teilnehmer des Bundesvisionsongcontest geschaut. Bleibt also nur noch der Blick auf die Show an sich. Nun ansich gibt es hier nicht viel zu berichten. Das Einzige was eventuell noch interressant war, waren die Liveschaltungen in die Bundesländer. In jedem Bundesland steht ein Radiosender Pate um die Ergebnisse der Publikumswertung bekannt zu geben. Als Stefan Raab in das Bundesland Baden-Würtemberg schaltete ergab sich eine Situation, bei denen ein Teil der Zuschauer sicher im ersten Moment “Skandal” geschrieen haben.

bigFM Morgenmoderator Hans Blomberg grabsche seinem weiblichen Sidekick an die Titten und bekam promt eine gescheuert. In den Chats und Communities die dieses Ereignis live verfolgt haben stritt man sehr schnell darüber ob diese Situation gespielt oder doch echt war.

Damit sich auch die jenigen unter Euch, die dieses Showhighlight nicht gesehen haben ein Bild davon machen können hier das Video zu dem Skandalgriff:

Schaut man nun in die Vergangenheit dieses Wettbewerbes so fällt einem auf, das Hans Blomberg schon in vorherigen Sendungen negativ aufgefallen ist, so hatte er im Jahr 2007 auch bei der Punktevergabe einen Zettel in der Hand auf dem in großen Buchstaben stand: “Raab ist doof!”

Im Wikipediaartikel über Blomberg kann man noch mehr Skandale lesen, die von Ihm provoziert wurden. Und deswegen steht für mich fest, das diese Stituation gespielt war. Auf jeden Fall profitiert der Sender davon, weil es der Hans mal wieder geschafft hat in allen Medien zu erscheinen.

Wenn Hans Blomberg für seine Skandale nicht bekannt wäre, dann könnte man fast drauf Wetten, das er am Montag wärend der Livesendung entlassnen wird, aber dann wegen Hörerproteste nach ein paar Tagen oder Wochen wieder eingesetzt wird. So wie es schon viel Radiosender gemacht haben.

Und wieder einmal zeigt sich durch eine solche Aktion wie verlogen das deutsche Radio ist. Hauptsache man erregt Aufmerksamkeit. Gerade jetzt wo Anfang des Jahres doch die Umfragen für die nächste Mediaanalyse (die Quote, des Radios) bevor stehen. Ein Schelm wer böses dabei denkt.  Und auch Pro Sieben wird davon profitieren, denn sollte sich dieses wirklich zum Topthema in den Medien entsickeln werden sich sicher einige Menschen zumindest vornehmen den Bundesvisionsongcontest anzusehen. Schade nur um die paar begabten Musiker, die alle energie in diesen Auftritt setzen nur damit ihnen andere die Show stehlen können.

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ZDF 2.0

Montag 19. Januar 2009 von Matti

Das ZDF beklagt sein Jahren, das der Altersschnitt seiner Zuseher zu alt ist. Bei Sendungen wie Der Landarzt oder Carmen Nebel wundert dieses auch keinen. Die jüngste Sendung im ZDF ist sicherlich Wettern Dass, auch wenn der Moderator nicht mehr der junge und smarte Gottschalk ist. Sondern eher der angegraute Gottschalk.

Damit die werberelevante Zielgruppe der 14 bis 49 jährigen zumindest ansatzweise erreicht wird, müssen als neue Programmkonzepte her. So gab es am Sonntag zur Hessenwahl auf dem ZDF Infokanal die Sendung Wahl im Web. Wahlberichterstattung für Web 2.0 User. Die Idee hört sich erstmal spannend an. Aber wenn dsa ZDF versucht so eine Sendung auf die Beine zu stellen, dann erahnt man schon, das es sich spannender anhört, als es letztendlich war.

Doch bevor wir auf die gestrige Sendung zurückblicken, werfen wir nochmal einen Blick knappe 15 Jahre zurück. Auch damals litt das ZDF an einer Überalterung. Auch damals wurde versucht die Generation der PC- und Konsolenspieler anzusprechen. So lief täglich nachmittags die Sendung X-Base. Aber auch schon damals fiel das ZDF auf die Nase, denn diese Sendung wurde von der damaliegen Zielgruppe nur belächelt. Eine der meißtgelesen PC-Zeitschriften parodierte sogar auf eine der beigefügten CD-Roms.

Und so ähnlich lief es auch gestern abend. Wobei man dem ZDF nicht nachsagen kann, das es sich keine Mühe gegeben hat. Im Gegentiel. Es wurde sogar ein Twitteraccount angelegt um dicht an der Zielgruppe zu sein. Webscouts durchforsteten das Internet nach Blogeinträgen zu Wahl und auch Dienste wie Skype sollten genuzt werden um mit der Generation Web 2.0 zu kommunizieren.

Die ersten Minuten waren aber so langweilig. Es wurde erklärt, was diese Sendung soll und was alles geplant ist. Als es jedoch auf 18:00 zuging und man immer noch nicht erahnen konnte, das die Prognose um 18:00 Uhr veröffentlicht wird haben viele Zuschauer doch umgeschaltet auf das Hauptprogramm von ARD und ZDF.

Als dann im Twitter um 18:10 der Eintrag kam, das es inerhalb von 5 Minuten über 100 Tweets mit dem Hinweis auf die Hessenwahl kam, habe ich mir dieser Sendung endgültig abgeschlossen. Denn diese Info hätte ich mir auch ohne das ZDF besorgen können.

Zu letzt stellt sich mir die Frage, warum das ZDF ausgerechnet Markus Kafka für diese Sendung angagiert hat? Schließlich wird auch er für MTV so langsam zu alt, und zieht somit nicht wirklich mehr in der Zielgruppe. Aber das ist typisch für das ZDF. Warten wie noch mal ein paar Jahre, bis zum nächsten Versuche einer Verjüngungskur des ZDF. Da gibt es jedenfalls immer was zu lachen. Jugendwahn im Altenheim. Mit dem Zweiten lacht man besser

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Auftakt ins Superwahljahr

Samstag 10. Januar 2009 von Matti

Ja 2009 ist mal wieder ein Superwahljahr in Deutschland. Es stehen eine Menge von Wahlen vor der Tür. Und die Zentrale der Macht wird natürlich die Wahlen in bekannter Manier begleiten. Den Auftakt mach ein Video das von den Kollegen von Extra Drei kommt.

Mag der NDR auch verstuabt, bieder und öde wirken. Extra Drei macht einiges verzeihbar.

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Happy Birthday Privatfernsehen.

Montag 5. Januar 2009 von Matti

So langsam sind die jugendlichen Pflegeljahre vorbei und Du kommst in das Alter wo es einem peinlich wird älter zu werden. Das kann man bei Dir auch sehr leicht feststellen. Wärend RTL sogar 2 mal seinen Geburtstag feiert, wird bei SAT.1 der Geburtstag eher ignoriert.

Okay, nachdem vor 5 Jahren bei der letzten Party von SAT.1 einiges schief gelaufen ist, kann man auch nachvollziehen, das SAT.1 sich lieber zurück zieht. Der damalige Chef, war kurz vorher gegangen (worden) und musste aus der Party rausgeschnitten werden. Und der Moderator der Gala war auch schon nicht mehr im Haus. Denn Harald Schmidt hatte auch wohl keine Lust auf diese End-Teenager-Party.

Aber wir wollen nun nicht in alten Wunden bohren. Aber wir wollen auch nicht einfach eine Party feiern, sondern mal eher einen kritschen Blick auf Euch werfen.

Geburtstage sind bei uns Menschen schon immer mit einem faden Beigeschmack behaftet. Zumindest bei den Runden wühlt die Verwandschaft gerne in alten Wunden. Da werden sexuelle Peinlichkeiten breitgetreten und jedes auch noch so kleine Fettnäpfchen wieder aufgewärmt. Und alle meinen, das es lustig ist, aber weder der Jubilar noch die Gäste amüsieren sich.

Auch beim Privatfernsehen könnte man viele Anekdoten über die Kindheit oder die Jugend erzählen. Wärend Sat.1 schon in frühen Jahren mit dem Glücksrad durchgedreht ist, aber auch einen Platz für die nervige Tante (Schreinemakers) oder auch den alten Opa (Peter Steiner) in seinem Herzen hatte. Interressierte sich der 1 Tag jüngere Bruder RTL doch schon eher für die Erotik der Damen (Tutti Frutti). Doch eins haben beide Sender gemeinsam, das was sie gemacht haben, haben sie zumindest mit etwas Liebe gemacht.

Heute wo die beiden Sender 25 Jahre alt werden, ist das leider nicht mehr so. Produziert wird was billig ist, anderswo schon Erfolg hat oder Quote bringt, allerdings das so lieblos wie möglich. Ob nun Menschen vor einem Flipchart stehen oder schlecht beleuchtete Krimis produziert werden, alles wirkt ohne Leben.

Früher waren die Zuschauer dankbar mal was anderes zu sehen, als das was die ARD oder das ZDF einem vorgekaut haben. Heute bin ich auf dem Stadtpunkt, das ich auf RTL und SAT.1 auch gerne verzichten kann. Wo sind sie hin die ganzen charmvollen Sendungen der frühen Jahre? Ganz ehrlich ich weiß es nicht. Aber du liebes Privatfernsehen, scheinst nicht mal mehr auf der Suche zu sein. Es wirkt so als ob Du Resigniert hast. Schade, aber aus Dir hätte mal was grosses werden können.

Also wenn Du deinem Zuschauer zum 30ten wieder in die Augen sehen willst, dann bitte ich Dich besinn dich auf deine Jugend. Hergott ich bin auch schon 30. Ich werde langsam auch Sesshaft. Aber ab und zu bin auch ich verrückt. Und ich bin froh darüber ein bißchen kreativität in mir zu haben. Und ich weiß das Du es auch kannst, wenn Du nur willst.

Bis dahin kann ich nur froh sein, das Ihr ab und zu mal die guten Amerikanischen Serien zeigtm aber ich könnte auch so gerne auf Dich verzichten.

Happy Birthday Privatfernsehen, feier dich schön oder sende einfach vor Dich hin, aber bitte bemphe Dich um Besserung. Noch ist nicht alles verloren.

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Ich habe die Hölle erlebt: Silvester nur mit SAT.1

Freitag 2. Januar 2009 von Matti

Das TV-Programm zu Silvester ist normalerweise erträglich. Man muss ja nicht immer die ARD schauen, denn mit dem Silbereisen muss ich nicht ins neue Jahr rutschen. Und auch André Rieu gehört nicht zu den Menschen, die ich bei einer Silvesterparty sehen muss. Aber es gibt ja andere Möglichkeiten: Die Dritten zeigen eine gesunde Mischung von Dinner vor one (in verschiedenen Variationen) und der Silvesterpunschfolge von ein Herz und eine Seele. Zusätzlich gibt es auf Ki.Ka noch Dinner for Brot, das zumindest in den Berndfankreisen auch schon Kultstatus erlangt hat. 3Sat zeigt hörbare Livekonzerte und RTL sorgt den ganzen Abend mit der ultimativen Chartshow für Partymusik. Und das alles ohne den Aufwand erst den PC an die Anlage zu koppeln.

Natürlich kann beim Partyevent des Jahres nicht alles glatt gehen. Denn schließlich ist es wie zu Weihnachten, alles soll perfekt sein, aber das ist es meistens nicht. Die Fernbedienung, des DVB-T-Receiver der Gastgeberin hatte ich verabschiedet. Es ging nichts mehr. Nun kann man bei den meisten Modellen auch am Gerät umschalten. Aber wenn man hätte am Gerät umstellen können, das wäre es hier nicht erwähnenswert. Tja und so hatten wir das eher zweifelhafte Vergnügen von einem Partyabend mit SAT.1

Das sich über Humor streiten lässt ist weitgehend bekannt. Jeder hat seine Comedy-Lieblinge. Aber das was SAT.1 gezeigt hat, war mit Sicherheit keine Comedy. So genossen wir die Chance uns zu unterhalten und nur ab und zu uns durch dieses Medium ablenken zu lassen.

Gegen 22:00 Uhr versprach zumindest die TV Zeitung etwas Besserung. Natürlich nerven diese Chart- und Hitsendungen, weil uninteressante B-Promis über die Videos der Musiker labern und Ihr Erlebnisse mit dem Song schildern. Zum Glück hat SAT.1 bei diesen Hitgiganten auf diese Promieinblendungen verzichtet und zeigte nur ein Best of, der LivePlayback-Auftritte im Studio.

Es ist zwar ganz nett, wenn man ab und zu die alten Künstler nochmal sehen kann, wie sie heute aussehen, aber meist wird in Bester ZDF Hitparadenmanier zum Halbplayback live gesungen und manchen Künstlern hört man das Alter an, so das manche Auftritte eben kein Genuss waren. Aber zur Hintergrundbeschallung reichte es allemal.

Doch richtig schlimm wurde es dann nach dem Jahreswechsel. Das erste was ich in dem vielversprechenden TV-Jahr 2009 sehen durfte, war das Konzert PUR und Friends. Man kann sich einen Start in ein neues Jahr, sicher besser vorstellen, als es mit Harmut Engler zu beginnen.  Nächstes Jahr gieße ich mir freiwillig eine ganze Falsche Sekt ins Auge, bevor ich auch nur auf die Idee kommen würde erneut SAT.1 einzuschalten.

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