Ich habe die Hölle erlebt: Silvester nur mit SAT.1

Freitag 2. Januar 2009 von Matti

Das TV-Programm zu Silvester ist normalerweise erträglich. Man muss ja nicht immer die ARD schauen, denn mit dem Silbereisen muss ich nicht ins neue Jahr rutschen. Und auch André Rieu gehört nicht zu den Menschen, die ich bei einer Silvesterparty sehen muss. Aber es gibt ja andere Möglichkeiten: Die Dritten zeigen eine gesunde Mischung von Dinner vor one (in verschiedenen Variationen) und der Silvesterpunschfolge von ein Herz und eine Seele. Zusätzlich gibt es auf Ki.Ka noch Dinner for Brot, das zumindest in den Berndfankreisen auch schon Kultstatus erlangt hat. 3Sat zeigt hörbare Livekonzerte und RTL sorgt den ganzen Abend mit der ultimativen Chartshow für Partymusik. Und das alles ohne den Aufwand erst den PC an die Anlage zu koppeln.

Natürlich kann beim Partyevent des Jahres nicht alles glatt gehen. Denn schließlich ist es wie zu Weihnachten, alles soll perfekt sein, aber das ist es meistens nicht. Die Fernbedienung, des DVB-T-Receiver der Gastgeberin hatte ich verabschiedet. Es ging nichts mehr. Nun kann man bei den meisten Modellen auch am Gerät umschalten. Aber wenn man hätte am Gerät umstellen können, das wäre es hier nicht erwähnenswert. Tja und so hatten wir das eher zweifelhafte Vergnügen von einem Partyabend mit SAT.1

Das sich über Humor streiten lässt ist weitgehend bekannt. Jeder hat seine Comedy-Lieblinge. Aber das was SAT.1 gezeigt hat, war mit Sicherheit keine Comedy. So genossen wir die Chance uns zu unterhalten und nur ab und zu uns durch dieses Medium ablenken zu lassen.

Gegen 22:00 Uhr versprach zumindest die TV Zeitung etwas Besserung. Natürlich nerven diese Chart- und Hitsendungen, weil uninteressante B-Promis über die Videos der Musiker labern und Ihr Erlebnisse mit dem Song schildern. Zum Glück hat SAT.1 bei diesen Hitgiganten auf diese Promieinblendungen verzichtet und zeigte nur ein Best of, der LivePlayback-Auftritte im Studio.

Es ist zwar ganz nett, wenn man ab und zu die alten Künstler nochmal sehen kann, wie sie heute aussehen, aber meist wird in Bester ZDF Hitparadenmanier zum Halbplayback live gesungen und manchen Künstlern hört man das Alter an, so das manche Auftritte eben kein Genuss waren. Aber zur Hintergrundbeschallung reichte es allemal.

Doch richtig schlimm wurde es dann nach dem Jahreswechsel. Das erste was ich in dem vielversprechenden TV-Jahr 2009 sehen durfte, war das Konzert PUR und Friends. Man kann sich einen Start in ein neues Jahr, sicher besser vorstellen, als es mit Harmut Engler zu beginnen.  Nächstes Jahr gieße ich mir freiwillig eine ganze Falsche Sekt ins Auge, bevor ich auch nur auf die Idee kommen würde erneut SAT.1 einzuschalten.

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Schmidt und Pocher. Ein Ende ohne Klärung

Samstag 27. Dezember 2008 von Matti

Wie ich eben im Forum meines Vertrauens gelesen habe, wird die Zusammenarbeit zwischen Schmidt und Pocher im April des nächsten Jahres beendet werden. Zumindest berichtet Spiegel online davon.

Das war von vornherein ein zeitlich begrenztes Experiment – und zwar von beiden Seiten.

so Fred Kogel im Interview mit dem Spiegel.

Es ist schon verwunderlich, das ein Experiment, das sogar in die 2. Staffel-Verlängerung ging so endet. In den letzten Monaten wurde viel über die Sendung diskutiert. Geht es so weiter wie bisher oder hört gar der Schmidt auf und der Pocher übernimmt das Ruder?. Nun ist es also raus. Die Verträge sind nicht verlängert und damit ist mit diesem Konzept im April Schluss.

Unklar bleibt hingegen wie es weiter gehen soll. In dem Spiegel-Interview sagt Kogel zwar:

“Wir haben ganz klare Vorstellungen, wo wir hinwollen. In einem Wahljahr “will man Schmidt auf einem Level sehen, das sonst im deutschen Fernsehen niemand liefert”. Es gehe darum, “die Comedy-Latte wieder höher zu legen in Richtung Anspruch und Intellekt, vergleichbar mit dem US-Polit-Komiker Jon Stewart – aber eben Harald Schmidt.”

Es wird allerdings nicht erwähnt ob dieses Projekt auch in der ARD stattfinden wird. Aber davon geht zumindest ein Großteil der Blogger und Medien, die heute über dieses Thema berichten aus.

Interressant ist zu lesen, was die Blogosphäre zu diesem Thema denkt. Wärend querblog, Sebbi und  saubereingeschenkt froh sind, das es wieder Schmidt ohne Pocher gibt, sieht es mycomedynews doch anders und vermisst schon jetzt die Parodien des Pochers.

Der Pottschalk hingegen schiebt einen Neidhass gegen Oliver Pocher. Und Rob Vegas sehnt sich nach einer Rückkehr von Schmidts ehemaligem Side-Kick Andrack, während kleinefragen die ganz alten Folgen Empfiehlt, Schmidt pur, ohne Sidekick.

liveh8 wünscht sich Schmidt und Pocher in der ARD, aber nicht mehr zusammen. Und medien-gerecht meint, das beide nichts im deutschen Fernsehen zu suchen haben.

Eine polarisierende Sendung polarisiert auch zu Ihrem Ende. Quotenmeter spekuliert sogar das Nicht Pocher zu den Privaten zurück kehrt, sondern Schmidt und das der Pocher sich, speziell mit seinen Fussballparodien in der Sportschau ein neues zu Hause suchen wird.

Die Spekulationen und Gerüchte werden uns sicher noch ein paar Wochen begleiten, denn wer, wann, wie und vorallem wo weitermacht steht anscheinend noch in den Sternen. Aber bei der Professionalität, die Schmidt auch sicher auch der Pocher in dieser Branche haben, ist sicher schon einiges in Planung, wo vielleicht nur noch Details ausgehandelt werden müßen.

Vermutlich werden wir beide auch im Jahr 2009 wiedersehen, was begrüßenswert wäre, denn ich will nicht nur eine Art von Comedy, sondern auch hier kann die Abwechslung nicht schaden.Ich persönlich würde mich freuen, wenn man den Schmidt öffters und vor allem wieder regelmäßiger sehen könnte. Ob nun mit Andrack, oder gar jemand ganz neuem ist dabei egal.  Aber auch der Pocher sollte nicht untergehen. Man darf gespannt sein, was sich da noch alles entwickelt. Potenzial steckt auf jeden Fall in diesem Thema.

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Die Reise durch das Universum

Donnerstag 25. Dezember 2008 von Matti

Wie die Stammleser sicher wissen, war ich in der letzten Woche im Universum unterwegs. Weil ich dort viele auch private erfahrungen gemacht habe, gibt es den Reisebericht, nicht in diesem Blog, sondern drüben, wo es intimer ist.

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Neue Herrausforderung: Auf ins Universum.

Dienstag 16. Dezember 2008 von Matti

Die Aufgabe die ich ich hier in der Zentrale der Macht habe, sind zwar vielschichtig und fordernd. Aber im Moment sehne ich mich nach mehr. Ich weiß das ausserhalb unseres blauen Planeten eine Welt wartet die viel größer ist und wo es viel mehr Macht zu verwalten gibt. So groß, das man die Erde für ein Staubkorn halten könnte.

Deswegen haben Gertrud und ich uns vorgenommen das Universum zu erobern. Die Machtverwaltung muss einfach neue  Wege und Aufgaben finden, alleine um den Auswirkungen der Weltwirtschaftskriese besser ausgleichen zu können.

Viele Theorien behaupten das es nicht nur unser Universum gibt, sonder gleich mehrere. Deswegen werden Gertrud und ich in den nächsten Tagen die Universen, dieser Welt besuchen um auch dort eine Filiale zu eröffnen.

Beginnen werden wir morgen abend in der Zentrale dieses Universums, die bekanntlich in Bramsche liegt. Von dort aus geht es dann in eine Paralellwelt nahmen Westfahlen. Und dort findet man den Mittelpunkt des Universums in Bünde.

Die Reise wird sehr hart und gefährlich, denn dort in der Nähe befindet sich das schwarze Loch von Bielefeld. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, erreicht man wenn man von diesem Loch angezogen wird, den wahren Mittelpunkt aller Universen. Quelkhorn. In einem Unscheinbaren Bergwerk soll die gesammelte Macht stecken.

Wir werden auf dieser Reise zähe Verhandlungen mit den Machtinhabern führen um auch diese verwalten zu können. Für diejenigen die, diese Macht besitzen wirkt unser treiben lachhaft, ja beinahe humoristisch. Deswegen sind wir froh das diese Reise von niemand geringerem als dem “Godfather” der Humorfacharbeiter “Dietmar Wischmeyer” geleitet wird.

Wir werden von den Ereignissen berichten. Entweder live vor Ort. Oder in der Version des Hörbuches “Des Captains Logbuch (der Bekloppten und Bescheuerten)

Beam us up. Deutsch Bahn.

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Was meinte Dieter Nuhr?

Sonntag 26. Oktober 2008 von N0stradamus

Dieter Nuhr… Der Gentleman auf der deutschen Comedy-Bühne sprach beim “Deutschen Comedy Preis” von der Missgunst des Besserverdieners gegenüber den “Noch-besser-Verdiener”. Lustig bis hier hin. Es ging natürlich um “everybodys Darling”, Mario Barth. Dieser hatte ja am 02.07.2008 Geschichte geschrieben mit seinem Olympiastadion-Rekord. Ehrlich gesagt habe ich es auf Radio-Television-Luxemburg gesehen und muss sagen: “Lustig wars schon, wenn ich die Witze nicht schon gekannt hätte”.

Problem war nur, dass der Mann ein so_o³ interessantes Leben führt wie wahrscheinlich sonst keiner, da 90% der Gags, ja “wirklich passiert sind”.

Back to topic.

Dieter Nuhr hat beim Comedypreis vom “Sozialneid” gesprochen, wo es doch wirklich Leute beim “öffentlich rechtlichen” gibt, die das ausrechnen, was Barth an dem Abend verdient hat. Ja, stimmt auch. Schmidt und Pocher haben dies in der gleichnamigen Sendung getan, indem sie einfach eins und eins zusammen gezählt haben und den grandiosen Plan verfolgten:

Sollte dies Neid gewesen sein? Oder sollte es einfach eine öffentliche Darlegungsform der eigentlichen Kommerzalisierung der Comedy sein?

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Also wirklich

Samstag 25. Oktober 2008 von Matti

Im Moment scheinen hier einige meiner Mitautoren von den Flöhen gebissen worden zu sein. Da sitzt man als Chef an “dem Artikel des Jahres”. Einen Artikel auf den ich mich schon das ganze Jahr freue. Und dann kommt eine anderer Autor daher und nimmt einem das Thema einfach so weg.  Das ist Content-Diebstahl auf höchster Ebene.

“Was ist denn genau passiert?” wird sich die kritische Leserschaft nun fragen. Ganz einfach. Es gibt einen Tag im Jahr auf den ich mich mehr freue, als wie auf Weihnachten. Und das ist der Tag an dem die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird. Nicht nur  weil mein Tag dadurch eine Stunde länger wird, nein Schuld ist natürlich das Frühstyxradio, denn (fast) jedes Jahr, gibt es an diesem Tag bei radio ffn ein Comedyspecial mit dem Titel “Die Stunde, die es nicht gibt

Das ganze Jahr überlege ich, wie ich dieses Highlight ankündige und welche wissenswerten Informationen ich zur Zeitumstellung in diesen Artikel einbaue. Tja und nu kommt der N0ssi daher und schreibt einfach  wie es bei der Bahn und der SBB abläuft. Ohne auch nur einmal “Die Stunde die es nicht gibt” zu erwähnen. Das geht ja nun gar nicht.

Deswegen sei an dieser Stelle einfach nur erwähnt, am sinnvollsten ist es, diese geschenkte Stunde (und bitte keine Diskussionen darüber, das uns diese Stunde ja im März geklaut worden ist) vor dem Radio sitzend zu verbringen. ffn streamt natürlich auch. Und dieses Jahr gibt es einen Mitschnitt der Tour “Frühstyxradio-Die Sendung” aus dem Theater am Aegi in Hannover. Also nicht lange überlegen in welche Richtung die Uhr gedreht werden muss, sondern hinsetzen und “Klappe halten”.

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Weimar liegt in Thüringen

Montag 20. Oktober 2008 von N0stradamus

Offizielle Landeshymne Thüringen:

Von Reinald werd ich wohl noch viel schreiben, befürchte ich.

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Klingeltonwerbung

Donnerstag 4. September 2008 von Matti

Auch die Zentrale muss sich in Zeiten knapper Kassen ein paar Cent dazuverdienen und bietet ab sofort auch Klingeltöne an. Leider ist der Deal mit Jamba schon im Vorfeld geplazt, so das wir auf den etwas anderen Kuschel-Song umsteigen mussten:

Achja und für alle die es noch nicht wussten, das Frühstyxradio is back. Jeden Samstag im September gibt es 4 Stunden Comedy auf radio ffn.

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Ultimative Lobhudelei

Mittwoch 18. Juni 2008 von N0stradamus

Soebend habe ich mir mal wieder “Ursus und Nadeschkin” im original Ton angetan.

Ja, auf schweizerdeutsch! Danke liebe Schweizer, dass ich eure Sprache erlernen durfte, sonst wäre ich bei folgendem “Sketch” sicher nicht mitgekommen.

Bewundernswert sind die zwei schon allein, weil sie ihre Programme für das deutsche Publikum auf hochdeutsch (mit sympathischen akzent natürlich) und im O-Ton machen.

Auch herrlich sind die “FAQ´s” auf der Hompage des Comedy-Duo´s.

Sie sind grandios!

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Betroffenheitslyrik

Freitag 16. Mai 2008 von N0stradamus

Neulich habe ich mich mal wieder in die Welt des der von YouTube begeben und ein wenig nach Kurt Krömer gestöbert. Warum? Nun, er bekommt doch tatsächlich wieder einen Sendeplatz. Am 19. Mai ist es dann endlich wieder soweit und er darf (wenn auch erst ab 00:20) sein Antlitz der Fernseh-Welt präsentieren.

Warum ich so geschwollen umherkrakele, liegt daran, dass ich mir soebend, auch durch die Suche nach Kurt Krömer, einen Kaberettisten wieder entdeckte, den ich als sehr witzigen und auch lyrischen Humoristen seh.

Ausserdem kommt er aus dem wohl schönsten Bundesland (achtung, Lokalpatriotismus) der Republik…! Genauer gesagt kommt der Barde aus Plauen.

Sein Name: Olaf Schubert.

Für alle, die ihn nicht kennen, hier mal zwei Köstlichkeiten der Kleinkunst von dem Betroffenheitslyriker.

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