Al-QaTiera wieder da.

Mittwoch 11. März 2009 von Matti

Lange Zeit war es still geworden um die Terrorgruppe der Al-QaTiera. Doch heute nachmittag schlugen sie wieder zu. Nachdem die großen Medien abgelenkt durch den Amoklauf von Winnenden waren griffen die Tiere heute nachmittag ein Bürogebäude in Bremen an. Welche Ziele durch diesen Anschlag verfolgt wurden ist bislang unklar. Am Bürogebäude entstand ein erheblicher Sachschaden.

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Das Terror-Tier, ein Fasan wurde bei diesem als Selbstmordattentat geplanten Angriff getötet.

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Menschen wurden bei diesem Attentat nich verletzt. Dennoch steigt die Bedrohung durch diese Terror Tier Gruppe. Zentrale der Macht bleibt als bisher einziges Medium dran und berichtet auch in Zukunft Exclusiv über diese neue Art des Terrors.

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Es ist mal wieder so weit.

Mittwoch 26. November 2008 von Matti

Ein  Teil unserer Gesellschaft hat eine gewisse Resistenz gegen das Weihnachtsfest entwickelt. Der Geruch von Glühwein, wird von diesen Menschen genau so wenig wahr genommen, wie die Lebkuchen, Spekulatien und Schokoweihnachtsmänner beim Lebensmitteldiskounter. Dennoch merken diese Menschen jahrein jahraus, das die Zeit der gelebten Heuchelei wieder vor der Tür steht.

Nein es sind nicht die geschmückten Tannenbäume oder die Lichterketten die diese Aufmerksamkeit erregen. Im Gegenteil, denn mit ein bißchen Übung lassen sich auch diese Faktoren in der Wahrnehmung einfach ausblenden.

Doch ein sicheres Indiz nimmt jeder noch so geschulte und gedrillte Weihnachtshasser wahr. Bei mir fing es vor ein paar Tagen in meinem Handyportal an. Dort trat dieses Anzeichen als erstes auf. Als nächstes sah ich es im Fernsehen. Aber heute kommt ich es nicht mehr umgehen.

Im Hauptbahnhof Bremen, den ich täglich nutze. An der Stelle wo es vor 2 Wochen noch ein Probeabo der Zeit gab und wo es letzt Woche die neueste Ausgabe des “Spambuches der Adresswirtschaft” (Das Örtliche) gab, wurde ich heute angesprochen ob ich nicht 2 Minuten Zeit hätte.

In meinen Gedanken packte ich schon das Plakt aus, welches mir virtuell die Auswege aufzeigt. Wenn es um Tiere geht, dann sage Du machst es lieber für Kinder. Wenn es um Kinder geht, dann oute Dich als Tierfreund.

Es ging natürlich um Kinder. Aber diesesmal holte ich zum Plan B aus. Nein diesmal würde ich keine Tierliebe vorspielen. Diesesmal würd ich so zuschlagen, das es schon richtig wehtut. Also lies ich die Stmme, die mich ansprah und mich um 2 Minuten meiner Zeit bat erzählen.

“Es geht um Kinder, die im Rollstuhl sitzen.” – okay, dieses mal leiden die Kinder also kein Hunger… sondern sie sind in Ihrer Bewegung eingeschränkt. Welch gemeiner Plan. Immer wieder zaubern diese Menschen etwas neues aus Ihrem Hut um an mein wohl verdientes Geld zu kommen.

“Denken sie doch dran wie traurig gerade diese Kinder sind, wenn die anderen nach der Bescherung Schlitten fahren und diese armen Wesen im Rollstuhl sitzen” – Also erstens ist die wahrscheinlichkeit, das es in unseren Breitengraden ausgerechnet am heiligen Abend schneit sehr gering. Und zweitens ist es für die Betroffenen wahrscheinlich genau so deprimierend, als wenn es am 25. Juni schneien würde und sie dann auch nicht Schlitten fahren könnten.”

“Und diese armen Kinder brauchen unsere Unterstützung” – Na endlich kommt das Baby zur Sache. Nun stellt sich gleich herraus wie viel Geld die mir abnehmen möchten.

“Junge Dame, es tut mir leid aber ich muss sie unterbrechen. Denn erstens sind ihre 2 Minuten seit gut 15 Sekunden rum. Zweitens würde ich als ehemaliges Mitglied des roten Kreuz sicher den Malthesern keinen Cent geben. (Besonders weil man Maltheser besser trinken kann) und drittens fährt in 2 Minuten mein IC nach Hause und ich hoffe, das ich einem Menschen einen “Spendenaufruffreien” Feierabend damit ermöglicht habe, in dem ich 2 Minuten und nunmehr 30 Sekunden Ihrer kostbaren Zeit in Anspruch genommen habe”

Und damit ist auch das Rätsel gelößt, woran ein jeder Weihnachtshasser merkt, das Weihnachten ist. Es ist diese elendige Spendensammlerei. Egal ob im TV (RTL Spendenmarathon (mit Absicht nicht verlinkt)) oder im Radio (ffn Hörer helfen Kinder) oder halt am Bahnhof, in den Fussgängerzones, nein eigentlich überall lauern sie und wollen nur dein Bestes: Dein Geld.

Liebe gemeinnützigen Oranisationen. Ich möchte an dieser Stelle Euch einen kleinen Tipp geben, wenn ihr mich vor Weihnachten nicht so penetrant nerven würdet, dann würde ich im März oder gerne auch im August einen kleinen Teil meines Einkommens zur Verfügung stellen. Aber so mit sicherheit nicht.

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Mein Problem mit den Bayern.

Donnerstag 14. Februar 2008 von Matti

Ich bin zwar ein Oldenburger in Franken, meine diesesmal aber nicht die Bewohner dieses Bundeslandes mit der Überschrift, sondern den Fussballverein FC Bayern München.

Schon als Kind waren die Bayern nicht das, was man eine Lieblingsmannschaft genannt hat. Eher im Gegenteil, ich fand die Bayern schon immer arrogant. Wer erinnert sich nicht an die hitzigen Duelle zwischen Lemke und Honeß.

In den letzten Jahren hat sich mein “Feindbild” etwas in Richtung Gelsenkirchen verschoben. Es gab sogar Momente, in denen ich mich gefreut habe, wenn die Bayern in Europäischen Wettbewerben Ihr Spiel gewonnen haben. Schließlich ist das gut für die deutschen Mannschaften, damit Wir mehr Startplätze in Europäischen Wettbewerben bekommen.

Heute ist aber alles anders, heute freue ich mich wieder, wie in der Kindheit. Ich finde es einfach toll, wenn die Bayern gegen den vermeindlichen Underdog Aberdean zur Halbzeit mit 2:1 hinten liegen.

Nur irgendwie tut es mir leid um die Freundinnen und Frauen der Bayernfans. Trotz des Valentienstags schauen die Männer Fussball und müssen dann nachher noch getröstet werden, wenn der große FC Bayern verloren hat.

Tja Mädels nehmt das nächste Mal lieber Fans von Werder Bremen, die haben heute Zeit und sind nach dem 3:0 gestern auch gut gelaunt, aber noch dürft Ihr ja 38 Minuten hoffen. ;)

GRUMMEL… und jetzt schießt Bayern den Ausgleich. Aber nun kann ich noch 36 Minuten hoffen ;)

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Stilvoll geht die Welt zu Grunde.

Dienstag 11. Dezember 2007 von Matti

Ich habe mich heute morgen entschieden mal wieder den Klängen aus der Heimat zu lauschen und deswegen den Webstream von Radio Bremen Vier angeschaltet. Ist mal was anderes als star.fm.

Wie es der Zufall wollte, ist heute der letzte Sendetag aus dem alten Studio in Bremen Fahr. Es war schon rührend, das Ike Pauli Tränen in den Augen hatte, als der Dicke und der Dünne die letzte Moderation im alten Studio moderiert haben.

Ich habe den ganzen Tag gedacht, was macht das Urgestein Axel P. Sommerfeld in der letzten Sendung im Studio. Ich habe um fünf vor zwölf den Stream nochmal angeschaltet. Und ich war überrascht, ein paar Worte zum Abschied, ein paar zum Neuanfang und dann spielte er den letzten Song. Es war Popmusic, das Lied mit dem der Sender und damit das Studio am 1.12.1986 auf Sendung ging. Das nenne ich stilvoll. Ich bin gespannt wie sich das Studio morgen früh anhört.

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