Das Argh-Team

Mittwoch 20. Januar 2010 von Matti

Die Medien zeigen uns fast täglich das alles was einmal erfolgreich war, auf Teufel komm raus kaputt kopiert werden muss. Kaum ist eine TV Sendung bei einem Sender erfolgreich, so kann man sich sicher sein, das ein paar Wochen oder Monate später eine Kopie der Sendung irgendwo auftaucht. Das alles zeugt von der Einfallslosigkeit der Medienmacher. Und wenn einem dann gar nichts mehr einfällt, dann muss man eben in die Retrokiste greifen.

Eine erfolgreiche Serie aus den 80´ern muss sich doch irgendwie in die Neuzeit schreiben und drehen lassen, auch auf die Gefahr hin, das der Kult dieser Serie dadurch für immer zerstört wird. Die neue “Knight Rider”-Serie ist ein sehr gutes Beispiel dafür, aber es geht tatsächlich noch schlimmer.

Blicken wir gut 22 Jahre zurück. 1987 lief in der ARD eine Serie an, die mich von Anfang an in Ihren Bann zog.

Zugegeben, die ARD sortierte aus. Folgen mit Extremer Gewaltdarstellung wurden nicht gesendet und trotzdem habe ich mich jede Woche auf diese Sendung gefreut. Ich fand es schon damals toll, das man mit einer MG durch Menschen schießen kann und die Autos im Hintergrund explodierten. Oder auch die vielen Fehler in der Serie hatten Ihren Charme. Eine billig produzierte, aber eben auch dadurch sehr erfolgreiche Serie.

Doch dieser Kult wird im Juli 2010 wahrscheinlich zerstört werden, denn Hollywood hat diese Serie für sich entdeckt. Am 11. Juni kommt in den USA (Deutschlandstart: 22.07.2010) vor dem ich Angst habe

Natürlich werde ich mir diesen Film ansehen, aber nur weil mich die Fazination Ekel reizt. Aber ich habe Angst das ein Kult an diesem Tag sterben wird.

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Für meine guten Freunde

Montag 19. Oktober 2009 von N0stradamus

Kaum haben wir das Problem, haben wir auch sofort eine perfekte Lösung.

Also… eine scheinbar perfekte Lösung. Nungut, zwei scheinbar gute Lösungen. Lösung in diesem Fall sogar tatsächlich in Spritz-fähiger Form. Einmal nennt es sich klangvoll: “Pandemrix” und zum anderen und schonenderen “Celvapan”.

Nun, eigentlich nicht schlimm.

Interessant wird es erst dann, wenn man, wie in einer schlechten Werbung zum Doc geht (wenn man an die Grippe überhaupt glaubt) und er sagt:

“Für meine Freunde, einen Impfstoff”

Für den Bürger würde es nun das leckere Pandemrix geben.

Zeigt man nun aber sein Truppendienstausweis unserer “Friedens”-Armee, so hört man dann nicht selten vom Arzt: “Für meine guten Freunde” und siehe da, man bekommt das bekömmlichere Celvapan.

Nun, natürlich ist das ein wenig übertrieben und unrealistisch im Szenario, jedoch nicht in der Sache. Unglaublich, dass wir nun nicht nur in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft leben, sondern auch noch in einer Zwei-Gesundheits-Gesellschaft.

Interessant wäre es, wenn Frau Merkel zur Volksimpfung mit ihrem Mann geht, ob dann beide die C Vitamine bekommen, oder ob Joachim Sauer tatsächlich nur die Volks-Impfung mit dem klangvollem Namen bekommt.

Achso, dieser Unterschied liegt natürlich einzig und allein daran, dass die Regierung Verträge mit Baxter hat und diese erfüllen muss. Und ausserdem dementierte der Erste Minister schon die “Gerüchte” um die Verträglichkeit der beiden Impfstoffe. Und wenn das ein Politiker sagt, dann hat der natürlich recht.

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Der schönste Ligastart

Sonntag 23. August 2009 von N0stradamus

Warum diese Überschrift?

14 Bayern München, Deutschland Bayern München 3 0 2 1 3:4 -1 2

Mehr Gründe bedarf es nicht,wenn man Bayern-Hasser ist.
Gut, schade ist, dass sie noch auf Platz 14 rangieren, aber es sind auch erst 3 Spieltage vorrüber.

Letztes Jahr sah es noch ganz anders aus. Unter Klinsi haben sie zu diesem Zeitpunkt ein 4:1 Sieg gegen Hertha hinter sich und waren auf Platz 7. Okay, damals hatten sie auch ein Heimspiel am 3. Spieltag, aber das sollte keine Ausrede sein.

Erste Stimmen schreien nach Klinsi 2.0. Andere werden laut, die nach Klinsi lechzen. Es ist ja ganz klar besser gelaufen mit dem Schwaben. Aber auch mal ehrlich… Ein Holländer führt ein Team. Ich kann mich an keinen Meistertrainer aus dem flachen Nachbarn erinnern. Einzig Huub Steevens war recht erfolgreich. Ansonsten alle Nieten. Holländer eben.

Nein liebe Holländer. Alles nur Spaß. Ich mag Euch. Zumindest wenn ihr hinter mir fahrt, ansonsten habe ich meine Scheibenwischer natürlich an.

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Was ist mit der ARD los?

Dienstag 7. Juli 2009 von Matti

Es gibt wenige Dinge in unserem Alltag die so konstant sind wie die 20 Uhr Ausgabe der Tagesschau. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Zum Beispiel bei wichtigen Fussballspielen kann es passieren, das die Tagesschau nicht um 20:00 Uhr sondern erst in der Halbzeit kommt. Aber unter normalen Umständen kann man sich auf diese Uhrzeit verlassen.

Doch am heutigen Dienstag ist vieles anders. In Los Angeles findet in diesen Minuten die Trauerfeier für Michael Jackson statt. Die ARD hat in einer Brisant-Sondersendung diese Veranstaltung live übertragen.

Man kann sicher geteilter Meinung darüber sein ob eine Trauerfeierlichkeit so wichtig ist, das man deswegen die wichtigste Nachrichtensendung im deutschen TV verschiebt. Wenn man ehrlich ist kann man dafür aber Verständnis aufbringen, denn Michael Jackson wurde nicht ohne Grund der “King of Pop” genannt. Trotzdem ist es ungewohnt, das die ARD wegen einer solchen Veranstaltung die Tagesschau verschiebt. So witzelte die HAZ gegen 20:00 Uhr via Twitter:

HAZ: Fällt die Tagesschau heute aus? Ist was passiert?

Wie gesagt, das Lebenswerk von Michael Jackson kann eine Verschiebung durchaus rechtfertigen. Dumm natürlich wenn man als informierter Mensch, dann auf den Livestream zurückgreifen will und dort auch nur die Übertragung aus Los Angeles zu sehen bekommt und das obwohl die ARD zumindest auf 3SAT und sicher auch einigen Dritten Programmen zu sehen war.

Doch dann um 20:17! entschied man sich bei der ARD aus der Übertragung auszusteigen und die Tagesschau zu senden.  Auch hierfür kann man noch Verständnis zeigen, denn es gibt sicher wichtigeres auf der Welt als die Beerdigungszeremonie.

Konsequent wäre es dann aber von der ARD gewesen, wenn man sich bei den Zuschauern für die später Nachrichtensendung entschuldigt hätte und wieder zurück nach L.A. geschaltet hätte. Nein die ARD entscheidet sich nun das die Serie Pfaff dann doch wichtiger ist, als die Übertragung.

Was soll das? Warum so inkonsequent? Also entweder übertrage ich diese Veranstaltung komplett (gerne auch mit einer kurzen Tagesschau-Unterbrechung um 20:00 Uhr) oder ich lasse es ganz bleiben. Schließlich sind die Kollegen vom ZDF und von Phoenix ja auch auf Sendung. Aber erst die Tagesschau verschieben und dann doch das normale Programm zu zeigen geht gar nicht liebe ARD. Dafür zahle ich nicht.

Aber je genauer man hinblickt, desto mehr Fragen kommen auf: Warum ist die ARD nicht in der Lage die 20:00 Ausgabe der Tagesschau zumindest zu streamen? Schließlich gab es die Ausgabe zumindest auf 3SAT. Wer kommt auf die Idee die Tagesschau dann um 20:17 zu senden? Musste erst die 20:00 Ausgabe beendet werden? Damit der Moderator dann schnell nen Kaffee bekommt um dann wieder auf Sendung gehen zu können? Und warum wurde im Bericht über die Beerdigung  erwähnt, das gewisse Künstler erwartet werden, obwohl gut die Hälfte schon aufgetreten war? Oder wurde uns dann eine Aufzeichnung untergeschoben?

Für mich wurde an diesem Abend nicht nur Michael Jackson zu Grabe getragen, sondern auch die Kompetenz die ich den ARD-Verantwortlichen zumindest bei den Nachrichten zugetraut habe. Ab heute werde ich jedes Ereignis mit dem heutigen Abend messen. Ich bin gespannt welche Ereignisse so wichtig sind, das die Tagesschau 17 Minuten zu spät kommen,  aber für die man nicht mal eine Serie wie Pfaff ausfallen lassen kann?

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ZDF 2.0

Montag 19. Januar 2009 von Matti

Das ZDF beklagt sein Jahren, das der Altersschnitt seiner Zuseher zu alt ist. Bei Sendungen wie Der Landarzt oder Carmen Nebel wundert dieses auch keinen. Die jüngste Sendung im ZDF ist sicherlich Wettern Dass, auch wenn der Moderator nicht mehr der junge und smarte Gottschalk ist. Sondern eher der angegraute Gottschalk.

Damit die werberelevante Zielgruppe der 14 bis 49 jährigen zumindest ansatzweise erreicht wird, müssen als neue Programmkonzepte her. So gab es am Sonntag zur Hessenwahl auf dem ZDF Infokanal die Sendung Wahl im Web. Wahlberichterstattung für Web 2.0 User. Die Idee hört sich erstmal spannend an. Aber wenn dsa ZDF versucht so eine Sendung auf die Beine zu stellen, dann erahnt man schon, das es sich spannender anhört, als es letztendlich war.

Doch bevor wir auf die gestrige Sendung zurückblicken, werfen wir nochmal einen Blick knappe 15 Jahre zurück. Auch damals litt das ZDF an einer Überalterung. Auch damals wurde versucht die Generation der PC- und Konsolenspieler anzusprechen. So lief täglich nachmittags die Sendung X-Base. Aber auch schon damals fiel das ZDF auf die Nase, denn diese Sendung wurde von der damaliegen Zielgruppe nur belächelt. Eine der meißtgelesen PC-Zeitschriften parodierte sogar auf eine der beigefügten CD-Roms.

Und so ähnlich lief es auch gestern abend. Wobei man dem ZDF nicht nachsagen kann, das es sich keine Mühe gegeben hat. Im Gegentiel. Es wurde sogar ein Twitteraccount angelegt um dicht an der Zielgruppe zu sein. Webscouts durchforsteten das Internet nach Blogeinträgen zu Wahl und auch Dienste wie Skype sollten genuzt werden um mit der Generation Web 2.0 zu kommunizieren.

Die ersten Minuten waren aber so langweilig. Es wurde erklärt, was diese Sendung soll und was alles geplant ist. Als es jedoch auf 18:00 zuging und man immer noch nicht erahnen konnte, das die Prognose um 18:00 Uhr veröffentlicht wird haben viele Zuschauer doch umgeschaltet auf das Hauptprogramm von ARD und ZDF.

Als dann im Twitter um 18:10 der Eintrag kam, das es inerhalb von 5 Minuten über 100 Tweets mit dem Hinweis auf die Hessenwahl kam, habe ich mir dieser Sendung endgültig abgeschlossen. Denn diese Info hätte ich mir auch ohne das ZDF besorgen können.

Zu letzt stellt sich mir die Frage, warum das ZDF ausgerechnet Markus Kafka für diese Sendung angagiert hat? Schließlich wird auch er für MTV so langsam zu alt, und zieht somit nicht wirklich mehr in der Zielgruppe. Aber das ist typisch für das ZDF. Warten wie noch mal ein paar Jahre, bis zum nächsten Versuche einer Verjüngungskur des ZDF. Da gibt es jedenfalls immer was zu lachen. Jugendwahn im Altenheim. Mit dem Zweiten lacht man besser

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Humorberater

Samstag 10. Januar 2009 von Matti

Seit Jahren tingelt er über die Dörfer als Witzeerzähler. Aber die Weltwirtschaftskriese erreicht nun auch die Urfestung des deutschen Humores.  Die Einnahmen in der Unterhaltungsbranche sind schon lange zusammen gebrochen. Nachdem die Radio- und Fernsehstationen leiden schon lange unter diese Kriese. Die Werbepreise für Unterhaltung und Humor sind schon lange im Keller und selbst die ARD kann sich Schmidt UND Pocher nicht mehr leisten.

Bisher sind die Wirtschaftswissenschaftler davon ausgegangen, das es im deutschen Humorbereich zu Turbulenzen kommt. Anleger die auf der sicheren Seite stehen wollten, haben bisher Ihr Kapital in die alten Werte investiert, weil diese bisher nicht so stark von den Schwankungen betroffen waren. Doch nun bröckelt auch diese Festung. Die Kurse fallen ins Bodenlose. Und Grund dafür ist eine simple Andeutung eines der Großen dieser Branche.

Der Auslöser für den extremen Kursverfall liegt in der NDR Talkshow. Dort fragte die junge unbedarfte und meißt leider auch unwitzige Moderatorin Barbara Schöneberger den größten deutschen Humoristen nach seinem Rezept. Und er lies sich daruaf ein und verriet das großte Firmengeimnis. Seit dem geht es mit den Asmussen-Aktien bergab.

Der Markt reagierte auf die Veröffentlichung des bestgeütesten Firmengeheimnis mit Unruhe. Was hat der Asmussen vor? Man munkelt das er sich als Humorberater von seinem Imperium verabschieden will.  Schon das Hörbuch von Oliver Kalkofe war ein eindeutiger Hinweis auf den Richtungswechsel des Humoristen.

Das war das aktuellste von den Märkten wir geben zurück ins Studio oder zu Firedhelm Busch.

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Schmidt und Pocher. Ein Ende ohne Klärung

Samstag 27. Dezember 2008 von Matti

Wie ich eben im Forum meines Vertrauens gelesen habe, wird die Zusammenarbeit zwischen Schmidt und Pocher im April des nächsten Jahres beendet werden. Zumindest berichtet Spiegel online davon.

Das war von vornherein ein zeitlich begrenztes Experiment – und zwar von beiden Seiten.

so Fred Kogel im Interview mit dem Spiegel.

Es ist schon verwunderlich, das ein Experiment, das sogar in die 2. Staffel-Verlängerung ging so endet. In den letzten Monaten wurde viel über die Sendung diskutiert. Geht es so weiter wie bisher oder hört gar der Schmidt auf und der Pocher übernimmt das Ruder?. Nun ist es also raus. Die Verträge sind nicht verlängert und damit ist mit diesem Konzept im April Schluss.

Unklar bleibt hingegen wie es weiter gehen soll. In dem Spiegel-Interview sagt Kogel zwar:

“Wir haben ganz klare Vorstellungen, wo wir hinwollen. In einem Wahljahr “will man Schmidt auf einem Level sehen, das sonst im deutschen Fernsehen niemand liefert”. Es gehe darum, “die Comedy-Latte wieder höher zu legen in Richtung Anspruch und Intellekt, vergleichbar mit dem US-Polit-Komiker Jon Stewart – aber eben Harald Schmidt.”

Es wird allerdings nicht erwähnt ob dieses Projekt auch in der ARD stattfinden wird. Aber davon geht zumindest ein Großteil der Blogger und Medien, die heute über dieses Thema berichten aus.

Interressant ist zu lesen, was die Blogosphäre zu diesem Thema denkt. Wärend querblog, Sebbi und  saubereingeschenkt froh sind, das es wieder Schmidt ohne Pocher gibt, sieht es mycomedynews doch anders und vermisst schon jetzt die Parodien des Pochers.

Der Pottschalk hingegen schiebt einen Neidhass gegen Oliver Pocher. Und Rob Vegas sehnt sich nach einer Rückkehr von Schmidts ehemaligem Side-Kick Andrack, während kleinefragen die ganz alten Folgen Empfiehlt, Schmidt pur, ohne Sidekick.

liveh8 wünscht sich Schmidt und Pocher in der ARD, aber nicht mehr zusammen. Und medien-gerecht meint, das beide nichts im deutschen Fernsehen zu suchen haben.

Eine polarisierende Sendung polarisiert auch zu Ihrem Ende. Quotenmeter spekuliert sogar das Nicht Pocher zu den Privaten zurück kehrt, sondern Schmidt und das der Pocher sich, speziell mit seinen Fussballparodien in der Sportschau ein neues zu Hause suchen wird.

Die Spekulationen und Gerüchte werden uns sicher noch ein paar Wochen begleiten, denn wer, wann, wie und vorallem wo weitermacht steht anscheinend noch in den Sternen. Aber bei der Professionalität, die Schmidt auch sicher auch der Pocher in dieser Branche haben, ist sicher schon einiges in Planung, wo vielleicht nur noch Details ausgehandelt werden müßen.

Vermutlich werden wir beide auch im Jahr 2009 wiedersehen, was begrüßenswert wäre, denn ich will nicht nur eine Art von Comedy, sondern auch hier kann die Abwechslung nicht schaden.Ich persönlich würde mich freuen, wenn man den Schmidt öffters und vor allem wieder regelmäßiger sehen könnte. Ob nun mit Andrack, oder gar jemand ganz neuem ist dabei egal.  Aber auch der Pocher sollte nicht untergehen. Man darf gespannt sein, was sich da noch alles entwickelt. Potenzial steckt auf jeden Fall in diesem Thema.

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Pilawa und “der Gamper”

Donnerstag 30. Oktober 2008 von N0stradamus

Jörg Pilawa weiss sicher sehr viel. Halt… weiss er viel oder überzeugt er nur durch grandiose aber zugleich hahnebüchenden Herleitungen?

Folgende Situation: Derzeit läuft noch das Starquiz in der ARD. Er stellte seinen Prominenten Gästen die Frage, welchen Verein “Hans Gamper” gründete.

“FC Barcelona, Juventus Turin, Real Madrid und (noch ein Verein, der mir gerade nicht einfällt).”

Sonja Zietlow mutmaßte, dass es Turin hätte sein können, da die Schweizer ja eine gewisse affinität zu den Italienern haben. Nunm dies klang logisch. Sie war sich aber nciht so sicher und somit wurde die Frage “geschoben”.

Jetzt der Auftritt von Jörg P.

Man könne sich dies doch so leicht her leiten, da Hans Gamper ja Schweizer war und die Basler Farben ja Rot und Blau sind. Nunja… das ist sicher richtig. Allerdings war der FC Basel damals noch garnicht so bekannt.

Hans Gamper kam auch nicht aus dem (für Züricher) verhassten Basel, sondern aus Zürich. Selber spielte er auch beim FC Excelsior Zürich (heute FC Zürich), welche witziger Weise die farben Rot und Blau hatten.

Also lieber Herr Pilawa, wenn man mal was nicht weiss, dann nicht Wissen vortäuschen, dass könnte albern rüber kommen.

Das Wissen um jenen Hans Gamper habe ich von einem Schweizer, der mir einst sagte:

“Weischt wer dä Fc Barca gründet ha? Das isch en Zürcher gwöse. Der händ damals bim FCZ gspielt, weischt. Der isch mega gued gsi.”

Nungut, auch wenn er sicher jetzt bekannt ist in und um Zürich, so war er das damals nicht, aber Ihm nehm ich die kleine Lüge nicht so übel, da er ja nur aus Lokalpatriotismus gesprochen hatte.

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Und genau deswegen mag ich Fussball.

Montag 27. Oktober 2008 von Matti

Viele Menschen die ich kenne halten Fussball für einen “dummen” Sport.  Manchmal kommt man in Situationen in denen man sich rechtfertigen muss, weil man Fussball gerne sieht oder hört.

Jeder hat das Recht kritisch zu hinterfragen, was das Besondere an eben jenem Sport ist. Aber es gibt halt Momente wo selbst ich eine Gänsehaut bekomme. Die folgende Radiokonferenz gehört dazu, auch wenn ich weder Nürnberg, noch Frankfurt,  geschweige denn Fan von Rostock bin. Alleine die Dramatik dieser Radioreportage lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen:

Vielen Dank an dieser stelle an Basic Thinking Blog.

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Was meinte Dieter Nuhr?

Sonntag 26. Oktober 2008 von N0stradamus

Dieter Nuhr… Der Gentleman auf der deutschen Comedy-Bühne sprach beim “Deutschen Comedy Preis” von der Missgunst des Besserverdieners gegenüber den “Noch-besser-Verdiener”. Lustig bis hier hin. Es ging natürlich um “everybodys Darling”, Mario Barth. Dieser hatte ja am 02.07.2008 Geschichte geschrieben mit seinem Olympiastadion-Rekord. Ehrlich gesagt habe ich es auf Radio-Television-Luxemburg gesehen und muss sagen: “Lustig wars schon, wenn ich die Witze nicht schon gekannt hätte”.

Problem war nur, dass der Mann ein so_o³ interessantes Leben führt wie wahrscheinlich sonst keiner, da 90% der Gags, ja “wirklich passiert sind”.

Back to topic.

Dieter Nuhr hat beim Comedypreis vom “Sozialneid” gesprochen, wo es doch wirklich Leute beim “öffentlich rechtlichen” gibt, die das ausrechnen, was Barth an dem Abend verdient hat. Ja, stimmt auch. Schmidt und Pocher haben dies in der gleichnamigen Sendung getan, indem sie einfach eins und eins zusammen gezählt haben und den grandiosen Plan verfolgten:

Sollte dies Neid gewesen sein? Oder sollte es einfach eine öffentliche Darlegungsform der eigentlichen Kommerzalisierung der Comedy sein?

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