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Für meine guten Freunde
Von Stefan | 19.Oktober 2009
Kaum haben wir das Problem, haben wir auch sofort eine perfekte Lösung.
Also… eine scheinbar perfekte Lösung. Nungut, zwei scheinbar gute Lösungen. Lösung in diesem Fall sogar tatsächlich in Spritz-fähiger Form. Einmal nennt es sich klangvoll: “Pandemrix” und zum anderen und schonenderen “Celvapan”.
Nun, eigentlich nicht schlimm.
Interessant wird es erst dann, wenn man, wie in einer schlechten Werbung zum Doc geht (wenn man an die Grippe überhaupt glaubt) und er sagt:
“Für meine Freunde, einen Impfstoff”
Für den Bürger würde es nun das leckere Pandemrix geben.
Zeigt man nun aber sein Truppendienstausweis unserer “Friedens”-Armee, so hört man dann nicht selten vom Arzt: “Für meine guten Freunde” und siehe da, man bekommt das bekömmlichere Celvapan.
Nun, natürlich ist das ein wenig übertrieben und unrealistisch im Szenario, jedoch nicht in der Sache. Unglaublich, dass wir nun nicht nur in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft leben, sondern auch noch in einer Zwei-Gesundheits-Gesellschaft.
Interessant wäre es, wenn Frau Merkel zur Volksimpfung mit ihrem Mann geht, ob dann beide die C Vitamine bekommen, oder ob Joachim Sauer tatsächlich nur die Volks-Impfung mit dem klangvollem Namen bekommt.
Achso, dieser Unterschied liegt natürlich einzig und allein daran, dass die Regierung Verträge mit Baxter hat und diese erfüllen muss. Und ausserdem dementierte der Erste Minister schon die “Gerüchte” um die Verträglichkeit der beiden Impfstoffe. Und wenn das ein Politiker sagt, dann hat der natürlich recht.
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