Zentrale der Macht
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    Das Geschäft mit der Angst

    Von Stefan | 5.Oktober 2009

    Vor vielen Jahren waren es Aliens, die uns entführen. Später entwickelte sich eine Subkultur der Aliens, die uns direkt auf der Erde angreifen könnten. Später war es das Ozonloch, was uns verbrennen könnte. Und nachdem sich dieses nun wieder schloss nennen wir es KLIMAWANDEL – Aaaahhh.

    Der Klimawandel könnte uns irgendwann ertränken. Gammastrahlen waren es nur kurz, denn das konnte der Mensch nicht richtig greifen. Jede einzelne Geschichte könnte man sogar als Sommerloch-Story bezeichnen. Aber diese Geschichten gehen weit über das Loch hinaus. Es ist eine perfide Art der Medien sich selbst zu verkaufen. Und das alles im Konjuktiv. Es könnte, wenn es wöllte, es müsste aber kein muss.

    Selbst die Traumfabrik arbeitet damit. Independence Day spielte, als Beispiel, das 10-fache der Kosten wieder ein. Warum? Weil jeder sehen wollte wie die Ängste mit Hilfe von Will Smith ausgetrieben wurden.

    Es gibt sogar ein Genre, was durch die Angst beim Menschen lebt. Der beste Horrorfilm ist jener, welcher der Mensch auch glaubt. Wie sonst könnte Alfred Hitchcock mit “Die Vögel” etc. so einen Erfolg haben?

    Selbst President Bush erkannte, dass man mit der Ur-Angst Geld verdienen kann. Stell Dir vor Deine Rüstungsindustrie will nicht richtig in die Gänge kommen. Was benötigt man? Einen Krieg. Dafür benötigt man aber einen Grund. Dieser Grund ist schnell gefunden, wenn man nur 2 Flugzeuge und eine Luft-Bodenraktet hat. Klar, man muss dem Menschen nur noch erklären, dass die Rakete ebenfalls ein Flugzeug ist. Alle Amerikaner wurden in ihren Ur-Ängsten bestätigt, da sie damit das erste Mal in der Geschichte des Landes auf eigenem Grund “angegriffen” wurden. Nun sagt man einfach, dass diese Terrororganisation die jeder hasst daran Schuld ist und beheimatet diese in… Afghanistan. Leitfaden zum Geldes also: Angst->Bestätigung durch Medien->Bekämpfung->Geld

    Nun, sei es drum. Dass der Mensch zunächst alles glaubt, was er liest ist klar. Nein halt. Der Mensch glaubt es nicht, wenn er es nur einmal liest. Wenn er es aber auf jeder Zeitung/Zeitschrift liest, auf Arbeit geht und selbiges im Radio hört dann nach Hause kommt und es im RTL Exclusiv sieht, dann glaubt er es. Dann geht er auch auf Google und sucht nach der bösen Meldung. Und auch das Internet ist gefährlich, wenn es um Verbreitung von Unsinn geht.

    So kommt es eben dazu, dass man sofort von einer Pandemie spricht, wenn Grippeviren von ganz weit her kommen. Logisch. Eine Pandemie ist ja auch eine Länder- oder Kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit. Wenn also einer in Mexico, einer auf Malle und einer in Deutschland husten und grunzen, dann hat man eine Pandemie alá Schwein. Und weil man die Hintergründe der Schweinegrippe nicht genau kennt, und das aus den Medien auch nicht rausbekommt, hat man Angst, sich mit dem unbekannten anzustecken. Da werden sofort Kindergärten geschlossen, Betriebe desinfiziert und man soll auf einmal anders husten und niessen. Letzteres ist zumindest eine Anweisung von meinem Chef. Seit die H1N1 Viren Deutschland überfluten und jeder einen kennt, der einen kennt, der derzeit krank ist, sollen wir in die Armbeuge niessen.

    Dass in Deutschland (!) allein 5000 Menschen an der Grippe ohne Schwein sterben, verkauft sich nicht wirklich gut. Wie auch? Eine Grippe ist nichts aussergewöhnliches. Es ist Fieber, Übelkeit und sonstiges. Aber halt, die Schweinegrippe ist das gleiche. Auch Logisch. Denn auch diese mediale Grippe ist letzten Endes nicht mehr als die Otto-Normal-Grippe im Speckmantel.

    Gottseidank gibt es den Springerverlag. Nicht nur die BILD berichtet über diese Grippe, sondern auch Spiegel, Die Welt und diverse regionalen Zeitschriften berichten somit über H1N1. Interessant dabei ist, wer alles auf den zug mit aufspringt. Sagrotan – seines Zeichens ein Reinigungsmittelhersteller – bekämpft nun auch die Schweinegrippe-Viren wie aus der neuesten Werbung zu entnehmen ist.

    Fazit aus dem Getippe: Glaubt nicht alles, was ihr lest und hinterfragt alles. Es muss nichts falsch an der Meldung sein, aber es braucht auch nichts richtig zu sein, was Euch vorgegaukelt wird.

    Topics: ARGH, Deutschland, Medien | 2 Kommentare »

    2 Kommentare to “Das Geschäft mit der Angst”

    1. nele meint:
      8.Oktober 2009 at 14:35

      So, da will ich mich doch auch noch mal zu Wort melden.
      Auch ich habe diese “Husttechnik” erlernen müssen, da ich im Rahmen meiner Ausbildung eine Schule besuche, und auch ich finde dies reichlich übertrieben.
      ABER: Ich denke nicht dass es übertrieben ist bei anzeichen oder sogar betroffenen, Kindergärten zu schließen. Als angehende Erzieherin weiß ich nur zu gut, dass gerade Kindergärten Seuchenherde für derartige Krankheiten sind. Alles Erdenkliche wird in den Mund genommen und die Hände werden auch höchstens mal vorm essen gewaschen.
      Zudem ist an der Schweinegrippe nicht die Grippe selber gefährlich, aber die Tatsache dass diese Krankheit durch eine Kreutzung entstanden ist. Nehme man also an, die Vogelgrippe, deren Symptome deutlich dramatischer sind als die der Schweinegrippe, würde sich auf ähnlich rasante Art vortpflanzen, so gebe ich offen zu: Habe ich Angst.
      Aus diesem Grund erinner ich an den weisen Spruch:”In jeder Lüge steckt ein fünkchen Wahrheit”
      Natürlich puschen die Medien dies unnötig auf, aber auch diese Schlagzeilen haben einen wahren Kern, auch wenn dieser hinter dem Rummel nur schwer zu entdecken ist.
      Lg Nele

    2. Ahmadinedschad und sein Hang zur Wahrheit - Zentrale der Macht - Ein weiteres völlig uninterressantes und überschätztes Weblog meint:
      24.September 2010 at 10:37

      [...] Äusserung ist, haben hohe Politiker sofort zu erklären gegeben. Wie kann man nur denken, dass das Geschäft mit der Angst wirklich durchgeführt wurde? Wie kann man nur glauben, dass die Amerikaner sich durch den Krieg [...]

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