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Kommerz vs. Tradition
Von Stefan | 13.August 2009
So, oder so ähnlich geht es derzeit in den Niederrungen der Fussball Oberliga zu.
Nach dem Einstieg von Red Bull in das Fussballgeschehen Deutschlands, ist der Hass kaum noch zu bremsen. Ich kann durchaus verstehen, dass dieser Verein auf Jahre polarisiert und viele Gegner finden wird. Nur ist es peinlich wenn man nun wieder solche Szenen, wie in Jena aus den Stadien sieht. Gut, der FC Carl-Zeiss Jena war selber Schuld, dass sie solch eine Partie auf den Nebenplatz verlegt. Zäune waren da nur im improvisierten Gästebereich.
Die Spieler von RB Leipzig wurden während und nach dem Spiel nicht nur beschimpft, oder gar bedroht, sondern auch mal wieder (danke lieber Hooliga) mit Zeugs beworfen und Speichel bespuckt. (Das in Zeiten der Schweinegrippe.
Aber könnte es nicht auch sein, dass nicht nur Red Bull sich das Geld wünscht, sondern auch humane Fußball-Liebhaber (natürlich nicht alle) ein wenig Erfolg herbei sehnen? Diese Frage wird selten gestellt. Eher… “Was Du gehst zu Red Bull? Scheiss Erfolgsfan” Aber zu Hause in Leipzig eine FC Bayern-Fahne hängen haben…
Es ist schlimm was derzeit passiert. Und wenn ich daran denke, dass es in dieser Saison noch gegen Chaoten-Clubs wie Dresden II oder FC Lok geht, vergeht mir der Spass am Fussball sofort wieder. Nicht wegen der Spiele. Wegen denen, die das Spiel kaputt machen.
Ach und an alle, die nun gegen mich und RaseBallsport Leipzig schreiben wollen… Schaut Euch gern mal diese Wortmeldung a.
Im übrigen lernt man da auch ein bischen aus Leipzigs Fussballgeschischte dazu. Aber die peinlichen “Möchtegern-Fans” wird das nicht interessieren.
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